Zurück zu NachrichtenSechs minoische Ausgrabungsstätten auf Kreta sind in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. Das ist eine historische Anerkennung für eine der ältesten Zivilisationen Europas. Die minoische Kultur blühte auf Kreta zwischen etwa 2700 und 1100 v. Chr. und hinterließ beeindruckende Paläste, Kunstwerke und Stadtsiedlungen. Die sechs neu gelisteten Stätten zählen zu den bedeutendsten Fundorten der Bronzezeit im Mittelmeerraum. Dazu gehören voraussichtlich Knossos bei Heraklion, Phaistos in der Messara-Ebene, Malia an der Nordküste sowie Zakros im äußersten Osten der Insel. Der UNESCO-Status dürfte das internationale Interesse erhöhen und zu verbesserten Besuchereinrichtungen sowie verstärkten Erhaltungsmaßnahmen führen. Wer alle Stätten besuchen möchte, sollte ausreichend Reisezeit einplanen, da sie über die gesamte Insel verteilt sind. Eintrittspreise und Öffnungszeiten variieren je nach Standort.
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Sechs minoische Ausgrabungsstätten auf Kreta in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen
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