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Funde auf griechischen Inseln belegen Seefahrt vor 130.000 Jahren

Mittwoch, 17. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Archäologen haben auf mehreren griechischen Inseln, darunter Fundstätten in der Ägäis, Steinwerkzeuge entdeckt. Die Funde legen nahe, dass frühe Menschen bereits vor 130.000 Jahren in der Lage waren, offene Gewässer zu überqueren, deutlich früher als bislang angenommen. Diese Hominiden, möglicherweise Vorläufer des modernen Homo sapiens, sollen Meeresarme durchquert haben, um Inseln zu erreichen, die nie durch Landbrücken mit dem Festland verbunden waren. Für Besucher Kretas gibt dieser Fund dem ohnehin bedeutenden prähistorischen Erbe der Insel eine neue Dimension. Das Archäologische Museum in Heraklion beherbergt umfangreiche Sammlungen minoischer und vorgeschichtlicher Artefakte, die den Besuchern die lange Siedlungsgeschichte der Region näherbringen. Kreta gilt als eines der archäologisch reichsten Reiseziele im Mittelmeer, und Funde wie dieser stellen unser Bild der frühen Menschheitsgeschichte immer wieder neu infrage.

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