Zurück zu NachrichtenKreta empfängt 2026 mehr Touristen als je zuvor: Die Ankünfte liegen um über 100.000 höher als in den Vorjahren. Dennoch schlagen Vertreter der lokalen Tourismuswirtschaft Alarm, denn mehr Besucher bedeuten nicht automatisch mehr Einnahmen. Laut Kyriakos Kotsoglou, einem regionalen Tourismusverantwortlichen, hat die Insel kein Ankunftsproblem, sondern ein strukturelles Problem mit ihrem Tourismusmodell. Trotz Rekordbesucherzahlen fließen mehrere Hundert Millionen Euro weniger in die lokale Wirtschaft. Reisende geben pro Aufenthalt weniger aus, was auf das Wachstum günstiger Pauschalreisen und All-inclusive-Unterkünfte zurückzuführen ist, bei denen ein Großteil der Ausgaben außerhalb lokaler Betriebe anfällt. Wer Kreta besucht und bewusst in einheimischen Restaurants, Geschäften und bei lokalen Anbietern einkauft, stärkt die Gemeinschaft und Wirtschaft der Insel direkt, anstatt große Konzerne zu begünstigen.
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Kreta im Widerspruch: Touristenrekord, sinkende Einnahmen
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