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Griechenland fördert Fischfang zur Bekämpfung des giftigen Kugelfischs vor Kreta

Montag, 22. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
An den Küstengewässern Kretas breitet sich der Kugelfisch Lagocephalus zunehmend aus. Die giftige Art stellt eine Gefahr für Badegäste und lokale Fischer dar. Die griechischen Behörden haben ein Fangsubventionsprogramm eingeführt, das einen Marktpreis von über 4,73 Euro pro Kilogramm anstrebt, um den Fang zu fördern und den Bestand zu dezimieren. Die Art stammt aus dem Roten Meer und gelangte über den Suezkanal ins Mittelmeer. Ihr Fleisch ist bei Verzehr hochgiftig; zudem verfängt sie sich regelmäßig in den Fischernetzen rund um die Insel. Touristen, die in den Gewässern um Kreta schwimmen oder schnorcheln, sollten die Präsenz des Fisches kennen. Er ist an seinem runden, stacheligen Körper zu erkennen. Bitte nicht berühren, wenn man ihm im Wasser begegnet. In Restaurants wird er nicht serviert; an Land und in ordentlich geführten Gastronomiebetrieben besteht kein Risiko.

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