Zurück zu NachrichtenEine neue Studie zeigt, wie der anhaltende Tourismusboom in Europa den finanziellen Druck auf die einheimische Bevölkerung erhöht. Die Mieten könnten im Schnitt um rund 260 Euro pro Jahr steigen. Besonders betroffen sind einkommensschwache Mieter, da Kurzzeitvermietungsplattformen Wohnungen vom Langzeitmietmarkt abziehen. Kreta, eines der meistbesuchten Reiseziele Griechenlands, spiegelt diesen Trend wider: In Heraklion, Chania und Elounda verschärft sich der Wettbewerb zwischen Ferienunterkünften und Wohnraum für Einheimische. Für Besucher lohnt es sich, diesen Zusammenhang im Blick zu behalten. Wer in lokal geführten Pensionen, familiengeführten Ferienwohnungen oder kleineren Boutique-Hotels übernachtet, lässt sein Geld eher in der Gemeinschaft. Auch der Einkauf auf lokalen Märkten und die Wahl einheimischer Restaurants tragen zu einer ausgewogeneren Tourismuswirtschaft bei, von der die kretische Bevölkerung ebenso profitiert wie die wachsende Zahl der Besucher.
general
Steigende Touristenzahlen verschärfen die Wohnungskrise in Europa
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