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Digitale Nomaden entdecken Kreta: Kurzzeitvermietungen werden knapper und teurer

Dienstag, 23. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Griechenland verzeichnet einen deutlichen Anstieg an digitalen Nomaden, also Fernarbeitnehmern, die vorübergehend an Orten wie Kreta leben und arbeiten. Die Insel überzeugt durch vergleichsweise niedrige Lebenshaltungskosten gegenüber Nordeuropa, zuverlässiges Internet in größeren Städten und ein ganzjährig mildes Klima. Heraklion, Chania und Rethymno weisen die höchste Dichte an Coworking-Spaces und Langzeitmietangeboten für diese Zielgruppe auf. Für Urlauber hat diese Entwicklung praktische Folgen: Das Angebot an Kurzzeitvermietungen ist in der Hochsaison in manchen Stadtteilen enger geworden, die Preise in gefragten Vierteln gestiegen. Auf der anderen Seite hat der Zuzug die Cafékultur bereichert, neue Coworking-Angebote geschaffen und englischsprachige Dienstleistungen in den Innenstädten ausgebaut. Wer einen längeren Aufenthalt plant, sollte frühzeitig buchen, vor allem in der Altstadt von Chania und in der Innenstadt von Heraklion, wo die Nachfrage von Touristen und Nomaden gleichermaßen hoch ist.

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