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Griechenland richtet Hafteinrichtung für Migranten in Iraklio ein

Donnerstag, 18. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Die griechischen Behörden haben ein leerstehendes Lagerhaus in Iraklio, der größten Stadt Kretas, als künftige Hafteinrichtung für Migranten ausgewählt. Untergebracht werden sollen dort Personen, die beim Versuch einer irregulären Einreise nach Griechenland aufgegriffen wurden. Iraklio ist ein wichtiger Knotenpunkt der Insel mit internationalem Flughafen und Hafen, über den ein Großteil der Touristen einreist. Einen konkreten Eröffnungstermin haben die Behörden bislang nicht genannt; die Einrichtung soll aber in absehbarer Zeit in Betrieb gehen. Für Besucher dürfte die Entwicklung den Tourismusbetrieb kaum beeinträchtigen, auch der Zugang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie dem Archäologischen Museum und dem alten Hafen bleibt unberührt. Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit den breiteren Bemühungen der griechischen Regierung, die Migrationsströme über die Ägäis und das Mittelmeer zu steuern.

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