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Hersonissos verliert 43 Millionen Euro an Fördermitteln, Opposition fordert Rechenschaft

Montag, 8. Juni 2026/QuelleCretaOne/1 Min. Lesezeit
Die Gemeinde Hersonissos, eines der meistbesuchten Touristenzentren an der Nordküste Kretas, steht im Mittelpunkt eines politischen Streits. Der Vorsitzende der Hauptopposition, Giannis Segkos, wirft der Gemeindeverwaltung vor, mehr als 43 Millionen Euro an bereits genehmigten Projektmitteln nicht gesichert zu haben. Mindestens zwei Infrastrukturprojekte seien daraufhin aus nationalen und EU-Förderprogrammen gestrichen worden. Segkos fordert von den Verantwortlichen öffentliche Rechenschaft. Auch wenn es sich vorrangig um einen innenpolitischen Konflikt handelt, könnten die fehlenden Mittel notwendige Infrastrukturmaßnahmen in einer Gemeinde verzögern, die im Sommer Millionen Besucher anzieht, darunter die Orte Hersonissos, Malia und Stalida. Für den laufenden Tourismusbetrieb sind keine unmittelbaren Auswirkungen zu erwarten. Die Saison 2026 soll planmäßig verlaufen.

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