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Griechenland zahlt Prämien für den Fang invasiver Giftfische im Mittelmeer

Montag, 22. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Die griechischen Behörden haben ein Prämienprogram für invasive Giftfischarten ins Leben gerufen, die sich in kretischen und weiteren Mittelmeergewässern ausbreiten. Fischer, die diese Tiere fangen und melden, erhalten eine finanzielle Entschädigung. Ziel ist es, den Bestand durch kommerzielle Fischereianreize zu verringern. Zu den invasiven Arten, die in Kreta am häufigsten Sorgen bereiten, gehören der Silberwangen-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus), dessen starkes Gift ihn beim Verzehr gefährlich macht, sowie der Feuerfisch, bekannt für seine Giftdornen. Für Urlauber gilt: beim Schnorcheln oder Tauchen keine unbekannten Fische berühren und keinen nicht identifizierten Fisch kaufen oder essen. Meeresfrüchte sollten nur in zugelassenen Restaurants und auf Märkten erworben werden. Wer eine ungewöhnliche Art entdeckt, sollte dies den örtlichen Hafenbehörden melden. Die Prämienmaßnahmen sind ein positiver Schritt zum Schutz der Meeresökosysteme und der Sicherheit der Besucher an Kretas Küsten.

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