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Rettungseinsatz auf Gavdos macht Mangel an medizinischer Versorgung deutlich

Samstag, 20. Juni 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Ein 70-jähriger Tourist hat sich auf der Insel Gavdos einen Knochen gebrochen und musste evakuiert werden. Der Vorfall verdeutlicht die besonderen Herausforderungen, die ein Besuch dieses abgelegenen Ziels südlich von Kreta mit sich bringt. Gavdos, der südlichste Punkt Europas, ist nur per Fähre von Paleochora oder Sfakia aus erreichbar. Medizinische Einrichtungen gibt es auf der Insel kaum. Rettungseinsätze sind auf die Küstenwache oder einen Hubschrauber angewiesen, wobei die Reaktionszeiten je nach Wetter- und Seelage erheblich variieren können. Reisende, die Gavdos besuchen möchten, sollten die Abgelegenheit des Ortes einplanen und sich entsprechend vorbereiten. Eine Reiseversicherung mit Klausel zur medizinischen Evakuierung wird dringend empfohlen. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat oder in seiner Mobilität eingeschränkt ist, sollte vorher ärztlichen Rat einholen. Sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen sind ein einfaches Erste-Hilfe-Set, das Bleiben auf markierten Wegen und das Informieren einer Vertrauensperson über das eigene Reiseprogramm. Die Insel ist von großer natürlicher Schönheit, verlangt ihren Besuchern jedoch ein hohes Maß an Eigenständigkeit ab.

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