Wetterbedingungen erzwingen Verschiebung der Feierlichkeiten vom 25. März in Rethymno
Die Behörden in Rethymno haben beschlossen, die für morgen geplante Unabhängigkeitstag-Parade wegen gefährlicher Wetterbedingungen, die die Region bedrohen, abzusagen. Die Parade, die traditionell am 25. März begangen wird, um die griechische Unabhängigkeit zu würdigen, findet wie geplant nicht in der Regionaleinheit Rethymno statt. Meteorologische Dienste haben vor starken Regenfällen und gefährlichen Windverhältnissen gewarnt, die den ganzen Tag über in der Region erwartet werden.
Die Absage erfolgt, nachdem Wetterdienste Warnungen vor erheblichen Niederschlägen und Gewittern auf Kreta ausgegeben haben, wobei Rethymno zu den Gebieten gehört, die die schlimmsten Bedingungen erwarten. Lokale Beamte kamen zu dem Ergebnis, dass die Durchführung der Außenveranstaltung Sicherheitsrisiken für Teilnehmer und Zuschauer mit sich bringen würde, darunter Schulkinder, Militäreinheiten und Mitglieder von Bürgerinitiativen, die üblicherweise an der jährlichen Prozession teilnehmen.
Der 25. März hat für Griechenland eine tiefe Bedeutung, da er den Jahrestag des Aufstands von 1821 gegen die Herrschaft der Osmanen markiert. Unabhängigkeitstag-Feiern bilden den Kern der griechischen Kulturidentität, mit Paraden in Städten und Gemeinden im ganzen Land, um den Freiheitskampf der Nation zu würdigen. In Rethymno, wie in Gemeinden auf der gesamten Insel, stellt die Parade eine wichtige Gelegenheit dar, sich zu versammeln und über das nationale Erbe nachzudenken.
Die lokalen Behörden haben angegeben, dass alternative Vorkehrungen in Betracht gezogen werden könnten, sobald sich die Wetterbedingungen verbessern, wobei jedoch noch keine konkreten Termine angekündigt wurden. Bewohner werden aufgefordert, während der Vorhersageperiode im Haus zu bleiben und unnötige Reisen auf Straßen zu vermeiden. Die Gemeinde Rethymno fordert die Bürger auf, angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, da sich die schweren Wetterbedingungen der Region nähern.