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Samaria-Schlucht rückt wegen seltener Greifvögel in den Fokus des internationalen Naturschutzes

Mittwoch, 1. Juli 2026/QuelleHaniotika Nea/1 Min. Lesezeit
Im Juni 1975 besuchte ein französischer Vertreter des Internationalen Fonds zum Schutz der Greifvögel die Samaria-Schlucht im Westen Kretas. Der Besuch machte auf die Bedeutung der Schlucht aufmerksam, nicht nur als Naturdenkmal, sondern auch als Lebensraum seltener Greifvögel. Damit rückte die Region erstmals in den Fokus des internationalen Naturschutzes. Die Schlucht liegt im Weißen Gebirge in der Regionaleinheit Chania und erstreckt sich über rund 16 Kilometer. Sie gehört damit zu den längsten Schluchten Europas und zieht seit Jahrzehnten Wildtierexperten und Naturliebhaber an. Heute ist sie ein geschützter Nationalpark und eines der meistbesuchten Wanderziele auf Kreta. Der Wanderweg ist von Mai bis Oktober geöffnet; für die gesamte Strecke sollte man einen vollen Tag einplanen. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind unbedingt mitzunehmen. Die Öffnungszeiten sollten vor Antritt der Tour geprüft werden.

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