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15 NGOs fordern Griechenland auf, seismische Erkundungen zum Schutz von Delfinen und Walen zu stoppen

Sonntag, 5. Juli 2026/QuelleGoogle News/1 Min. Lesezeit
Fünfzehn Umweltorganisationen haben die griechischen Behörden gemeinsam aufgefordert, seismische Erkundungsarbeiten in griechischen Gewässern einzustellen. Die Unterwasser-Schallexplosionen, die bei solchen Prospektionen eingesetzt werden, stören Navigation, Kommunikation und Nahrungssuche von Meeressäugern und können zu dauerhaften Hörschäden oder Strandungen führen. Griechenland beherbergt einige der bedeutendsten Walbestände des Mittelmeers, darunter Pottwale und Streifendelfine. Für Besucher Kretas verdeutlicht die Kampagne, wie reich die Gewässer rund um die Insel an Meereslebewesen sind. Auf der Nord- und Südküste bieten lokale Anbieter Delfin- und Walbeobachtungstouren an, viele davon nach anerkannten Tierschutzrichtlinien. Kurzfristig sind keine Auswirkungen auf touristische Aktivitäten zu erwarten. Wie die Initiative ausgeht, könnte jedoch die künftige Politik zur Offshore-Energieerkundung in griechischen Hoheitsgewässern beeinflussen.

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